Verbrauchertäuschung, Chemische Behandlung, unterlasseneTierethik und Tierwohl, Qualität der Produkte
Seit 2018 haben wir allen relevanten Verbänden, Imkervereinen und Naturschutzorganisationen unser erprobtes, artgerechtes Imkerkonzept ohne Chemie vorgestellt. Jeder hatte die Gelegenheit, sich auf Messen und Veranstaltungen umfassend zu informieren. Nach unserer Wahrnehmung wurde jedoch eine offene Diskussion oftmals nicht geführt, stattdessen erleben wir Zurückhaltung, Blockieren und Verschweigen. Vertuschen ist kein Kavaliersdelikt, da es schwere Folgen für die Imkerei, die Natur und die Artenvielfalt hat.
Dieses Verhalten ist aus unserer Sicht nicht nur ein Versäumnis – vielmehr wird damit die Auseinandersetzung mit funktionierenden Alternativen unterlassen. Das bleibt nicht ohne Folgen:
- Tierethik & Tierschutzgesetz (§ 1, § 17): Wer tiergerechte Methoden ignoriert und dadurch vermeidbares Leiden hinnimmt, könnte gegen das Gebot des Tierwohls verstoßen.
- Umweltrecht & Biodiversität: Unterlassene Maßnahmen zum Schutz der Bienenpopulation können die Bestäubungsleistung und damit die Landwirtschaft beeinträchtigen.
- Verbraucherschutz: Wenn Konsumenten nicht erfahren, dass es nachhaltige, chemiefreie Alternativen gibt, kann dies als Täuschung durch Unterlassung bewertet werden.
- Zivilrecht (§ 823 BGB): Rufschädigung, wirtschaftliche Behinderung und irreführende Informationen können Schadensersatzansprüche nach sich ziehen.
Druck auf Imker und falsche Vorwürfe
Viele von Euch berichten zudem von erheblichem Druck in ihren Vereinen: Wer auf Chemie in der Klima-Beute verzichtet, erhält mitunter den Vorwurf, die eigenen Bienen könnten Nachbarvölker mit Varroa anstecken. Nach unseren Erfahrungen ist das Gegenteil der Fall: In OPTIMAL-Klima-Funktionsbeuten sinkt die Feuchtigkeit unter 50 %, wodurch die aus den Tropen stammende Varroa-Milbe nach unserem Kenntnisstand wenig Überlebensbedingungen findet. Gut geführte gesunde und starke Völker verbreiten daher keine Varroa – sie widerstehen ihr. Außerdem wirken zahlreiche weitere natürliche Faktoren, die die Milbenpopulation unter der Schadschwelle halten. Viele OPTIMAL-Freunde berichten von nur 1 oder sogar 0 Milben bei der Auszählung – ein bemerkenswertes Ergebnis im Vergleich zu konventionellen oder „Bio“- bzw. „Öko“-Imkereien.
1. Täuschender Pflichtbezug zur Behandlung Teilweise wird suggeriert, dass alle Imker in Deutschland gesetzlich verpflichtet seien, ihre Völker mit chemischen oder säurebasierten Mitteln gegen Varroa zu behandeln.
Faktisch korrekt ist:
Die Varroamilbe ist gemäß Bienenseuchen-Verordnung (BienSeuchV) meldepflichtig.
- Es besteht keine generelle Behandlungspflicht, sondern eine Pflicht zur Seuchenbekämpfung, wenn ein Befall übermäßig wird und das Volk gefährdet ist.
- Die Art der Behandlung ist nicht vorgeschrieben – es muss nicht zwingend mit Säuren gearbeitet werden.
Konsequenz:
Die Darstellung einzelner Verbände wie Mellifera/Demeter und vieler anderer Imker-Organisationen/Vereine erscheint aus unserer Sicht rechtlich problematisch, weil sie einen Rechtspflicht-Zwang nahelegen, den es in dieser Form nicht gibt. Wer dennoch das Gegenteil behauptet, handelt nicht sachgerecht und verschafft sich möglicherweise wirtschaftliche Vorteile: durch den fortgesetzten Verkauf von Säuren, Medikamenten und Beuten, die nach unserer Einschätzung das Problem verschärfen, statt es zu lösen.
Tierschutzgesetz (§ 2, § 17): Zwang zur chemischen Behandlung trotz vorhandener Alternativen kann einen Eingriff in artgerechte Haltung darstellen.
- Vereinsrecht & Gleichbehandlung: Vereine, die Mitglieder aufgrund fraglicher Behauptungen sanktionieren, könnten gegen Neutralitätspflichten oder ihre Satzungen verstoßen.
- Wettbewerbsrecht (UWG §§ 3–5a): Wer bewusst Falschinformationen verbreitet, um Produkte zu verkaufen, bewegt sich im Bereich unlauteren Wettbewerbs.
- Verharmlosung der Säuren – ein gefährliches Spiel
Ein weiteres Problem ist aus unserer Sicht, dass Imkerverbände und Vereine den Einsatz von Säuren und deren Folgen für Bienen und Menschen oftmals verharmlosen. Wissenschaftliche Untersuchungen deuten darauf hin, dass Oxalsäure und andere Substanzen Bienenvölker belasten können.
Studien zeigen unter anderem:
Verhaltensänderungen & verminderte Lebensdauer – Nach Oxalsäure-Behandlung wurde bei Arbeiterbienen eine „signifikante Abnahme der Aktivität, Brutpflege und Lebensdauer“ sowie vermehrtes Selbstputzverhalten beobachtet. - Subletale Effekte auf Physiologie – Oxalsäure führte zu verminderter Lebenserwartung, beeinträchtigter Wasserantwort und einer Verschiebung des pH-Werts in Blut und Darm, was auf Gewebeschäden hindeutet.
- Langfristige Schäden und Brutprobleme – Einige Studien (z. B. Higes et al. 1999) berichten über negative Langzeiteffekte auf Bienenvölker nach Oxalsäure-Behandlungen.
- Verunreinigung der Bienenprodukte:
Besonders relevant: Rückstände von Säuren im Honig. Untersuchungen weisen darauf hin, dass durch die Behandlung mit Ameisen- und Oxalsäure messbare Veränderungen und Belastungen im Honig, in Behausungen und im Wachs auftreten können. Diese Rückstände können das Vertrauen der Verbraucher beeinträchtigen. Die Bienensauna weist sogar darauf hin, dass ein Detox-Programm angewendet werden müsse, um Schadstoffe vorher für ein verträgliches Maß ausgasen zu lassen. Aus unserer Sicht bedeutet dies, dass „Varroabekämpfung“ faktisch auch eine Kontamination des Honigs bewirken kann. - Darüber hinaus: Begriffe wie „Bedampfung“ verschleiern die Realität – tatsächlich handelt es sich chemisch de facto um Begasung, bei der Oxalsäure-Kristalle eingeatmet werden können. Dies kann laut Studien zu Lungenschäden, Ödemen und Atemwegserkrankungen führen, wie sie in Teilen der Imkerschaft, z.B. in Italien bekannt geworden sind.
Arbeitsschutz & Gefährdungshaftung (§§ 618 BGB, ArbSchG): Wer Risiken verharmlost und dadurch Gesundheitsschäden riskiert, verletzt Fürsorge- und Schutzpflichten. - Produkthaftungsgesetz (ProdHaftG): Hersteller und Verkäufer von Gefahrstoffen müssen auf Risiken hinweisen – unterlassen sie dies, können Haftungsansprüche entstehen.
- Körperverletzung (§ 223 StGB): Wer in Kauf nimmt, dass Menschen durch Fehlinformation gesundheitlich geschädigt werden, kann sich in einem strafrechtlich relevanten Bereich bewegen.
Widersprüche im „wesensgemäßen“ Imkern
Ein Beispiel für das aus unserer Sicht bewusste Ausblenden alternativer Methoden sind Vorgehensweisen beim Demeter-Imkerverband Mellifera e.V. Nach außen wird „wesensgemäßes Imkern“ propagiert – gleichzeitig wird die Zulassung von Oxalsäure-Verdampfung als Fortschritt begrüßt.
Damit wird deutlich: Während wir seit 7 Jahren aufklären, dass Milbenreduktion in erster Linie im Sommer und über das Jahr hinweg geschieht – und dass ein Öffnen der Beuten im Winter die Bienen stört, ihre desinfizierende Stockluft entweichen lässt und damit kontraproduktiv wirkt – setzt Mellifera weiterhin auf Säureverfahren.
Dies erscheint widersprüchlich: Ein Verband, der sich der Artenvielfalt verpflichtet, unterstützt gleichzeitig Verfahren, die Pestizide ins Bienenvolk und damit in die Natur einbringen. Mögliche Folgen sind: geschädigte Brut, geschwächte Völker, genetische Risiken und Belastungen für Mensch und Umwelt.
Bedenklich ist zudem, dass Anfragen von Imkern nach alternativen Beuten oder treatment-free beekeeping nach unseren Informationen innerhalb des Verbandes unbeantwortet bleiben. Stattdessen gibt es Patente ehemaliger Vortände auf chemische Verfahren (Verdampfer) und das Festhalten an einem aus unserer Sicht altmodischen und seit Jahren überholten Ansatz.
Viele Imker beginnen inzwischen – auch dank unserer Aufklärungsarbeit – umzudenken. Sie erkennen: Artgerecht imkern heißt, die Natur der Bienen zu respektieren und ihre Widerstandskraft zu fördern – nicht, sie mit immer neuen, stärkeren Verfahren weiter zu schwächen.
Diffamierungen in sozialen Medien
Hinzu kommt: Nach unserer Erfahrung gibt es seit unserer Gründung auf Plattformen wie Facebook und YouTube wiederholt kritische Kommentare, teils mit aus unserer Sicht falschen Behauptungen und persönlichen Anfeindungen. All dies haben wir selbstverständlich dokumentiert.
- Üble Nachrede (§ 186 StGB): Wer unwahre Tatsachen behauptet, die geeignet sind, andere verächtlich zu machen, macht sich strafbar.
- Verleumdung (§ 187 StGB): Wer wider besseres Wissen falsche Tatsachen verbreitet, riskiert strafrechtliche Konsequenzen.
- Beleidigung (§ 185 StGB): Persönliche Herabwürdigungen sind ebenfalls strafbar.
Dies alles werden wir nicht länger hinnehmen. Die Zeit ist gekommen, dass wir auch rechtlich für die artgerechte Imkrei einstehen.
Unser Aufruf
Liebe Imkerinnen und Imker, lasst euch nicht einschüchtern:
Fordert schriftliche Belege für jede Behauptung gegen euch.
- Verweist auf das Tierschutzgesetz und euer Recht auf artgerechte Haltung.
- Schließt euch zusammen – denn in Gemeinschaft lässt sich Druck abwehren.
Zukunftsvision: Ein Verband für artgerechtes, chemiefreies Imkern
Wir ziehen in Erwägung, einen eigenen Verband zu gründen, der uns artgerechten chemiefreien Imkerinnen und Imkern echte Unterstützung bietet:
Seminare, Vernetzung, Austausch und Weiterbildungen,
- Zertifizierung für Honig nach Tierwohl- und Reinheitskriterien,
- bessere Marktchancen und höhere Preise für reinen Honig und Bienenprodukte,
- Unterstützung bei der Vermarktung eurer Produkte – statt teuren Greenwashing-Labels oder fragwürdigen Bio-Siegeln.
- Aufklärung der Öffentlichkeit über die konventionelle Bienenhaltung als Massentierthaltung in Dauermedikation
- die schädlichen Auswirkungen auf die Bienen, die imkerliche Gesundheit und die Natur durch die ständige Anwendung von Säuren
- Ihre Widerstandskraft zu fördern, statt sie zu unterdrücken
- Aufklärung über Rückstände in konventionell hergestellten Bienenprodukten wie Honig
- die Alternative tierwohl- und artgerechtes Imkern ohne Chemie
- und eine starke gemeinsame Stimme nach außen!
- Ehrlich, transparent und unabhängig zu arbeiten.
Wir laden dich ein, Teil einer Bewegung zu werden, die für gesunde Bienen, gesunde Menschen und einen offenen, ehrlichen Umgang miteinander steht! Wenn du Interesse hast, dich sinnvoll einzubrigen, melde dich bei uns! info@save-our-bees.com

